Küssnacht a. R. 2014

 

Der Männerchor Wilchingen am Fest der Musik in Küssnacht

 


Dieses Jahr verbanden die Sänger die Teilnahme an einem Sängerfest  mit der Vereinsreise. Das Sängertreffen war in Küssnacht, das Reiseziel die Rigi. Präsident Hans Erni hatte als ortskundiger „Einheimischer“alles bestens organisiert.



Der „Genussbus“, chauffiert von unserem bewährten Car-Chauffeur Erich, brachte uns am Samstagmittag zuerst nach Weggis in unser Hotel und von dort zum Festplatz, wo uns unser „Täfelibueb“ Wisel begrüsste und zu den verschiedenen Wirkungsorten führte.


     

Im Festzelt wurde jedem zur Stärkung ein feiner Nussgipfel und ein Kaffee serviert, letzterer allerdings ohne die in dieser Gegend üblichen kräftigen Beigaben. Dirigent Willi wollte auf sicher gehen. Nach dem Einsingen spazierten wir in die kleine reformierte Kirche, und bald galt es Ernst. Unser erstes Lied, das bekannte „Der Jäger Abschied“ von Mendelssohn, klang gut, Willi lächelte uns zu. Beim „Teddybär“, war vor allem der zweite Bass gefordert, denn so schnell zu sprechen ist nicht unsere Stärke. Schön und überzeugend sang Bert am Schluss sein Solo „Mit mir als Teddybär“.  Nach dem Volkslied aus dem Südtirol „I trink jetzt kan Schnaps mehr“ bestätigte uns der grosse Applaus, dass die Konzertbesucher Freude hatten, und Willi strahlte.


Die Spannung auf das ersungene „Prädikat“ ist immer gross, denn beim Expertengespräch gibt es wohl viele lobende Worte, Tipps und Ratschläge, doch die „Note“ wird noch nicht verraten. Mit Freude und Stolz vernahmen wir dann in der grossen katholischen Kirche: „Männerchor Wilchingen, Prädikat seht gut“, und Präsident und Dirigent durften erleichtert Urkunde und rässen Alpkäse entgegennehmen und die hübschen, süssen Ehrendamen küssen.

 



Vorzügliche Verpflegung
Eine gute Verpflegung ist wichtig. Das Nachtessen im grossen Festzelt erfüllte alle Wünsche. An der langen Fassstrasse konnte man aus etwa sechs Menus auswählen oder sich selber ein solches zusammenstellen. „Es isch würkli prima gsii!“


Der weitere Verlauf des Abends ist schnell erzählt, obwohl er für einige lang dauerte. Die meisten setzten sich ins Zelt mit der Ländlerkappelle, wo man tanzen oder miteinander plaudern konnte; die Jüngeren setzten sich im grossen Zelt den sträflich lauten Klängen einer Rock-Band aus - und hüpften bald wie alle anderen begeistert auf den Bänken. Da ging wahrlich die Post ab! Wer darob die Rückfahrt nach Weggis mit dem Bus verpasste, legte den Weg halt zu Fuss zurück. Habe gut getan…

Rigi – Queen of the Mountains
Bei herrlichem Wanderwetter fuhren wir am Sonntagmorgen mit der Seilbahn zur Bergstation Rigi Kaltbad, genossen die Aussicht auf die Bergketten und sangen auf der Terrasse des von Architekt Mario Bossis geplantem Thermalbad  voller Freude „Ist denn das Leben nicht wunderbar.“


Ein Zuhörer im Sännechutteli lud uns ein, an den Berggottesdienst auf dem „Chänzili“ zu kommen, wo ein Jodelchor, Alphornbläser und Fahnenschwinger mitwirkten. Dieser Berggottesdienst mit wunderbarem Blick auf die Berge, den See, auf Luzern und das Mittelland war eindrücklich und tat gut. Mit einer Tageskarte für alle Rigibahnen konnte dann jeder sein eigenes Tagesprogramm gestalten: Wandern, fahren, oder höcklen. Es war ein herrlicher Tag!

       


Danke Hans fürs perfekte Organisieren und Erich für die sichere Fahrt!       (-l-l)

 

 

 

 
 
www.maennerchor-wilchingen.ch

CMSimple_XH