Sängerreise 2016

 

 

 

Männerchorreise 4./5. Sept. 2016  

Unser bewährter Chauffeur Erich stand pünktlich um 7 Uhr mit einem komfortablen Bus vor dem Storchen. Da es leider kurzzeitige Abmeldungen gab, waren wir nur zehn Sänger; bei der unverhofften Polizeikontrolle auf dem Albispass traf es darum auf jeden Sänger einen Polizisten und auf Erich eine Poltesse. Doch sie waren alle nett und beanstandeten nur ein Geräusch an einem Raddeckel. 

Vor dem Kaffeehalt im Gasthof Tell in Gisikon konnten wir eine Gruppe Töff-Fans mit ihren Wundervehikeln bestaunen (Harley Davidson, u.ä.) 

Im schmucken Städtchen Willisau wurden wir freundlich von Stadtführerin Manuela empfangen und durch die rüdig schönen Gassen mit den meist rüdig gut erhaltenen alten Gebäuden und 7-eckigen Brunnen geführt. 

Nach dem währschaften Mittagessen im Gasthof Sonne fuhren wir nach Hübeli. Dort machten sich die Marschtüchtigen auf den Weg Richtung Mensberg, wo uns der andere Teil im grossen Hotel erwartete. Der Aufstieg war happig, doch zum Glück hatten einige von uns eine Flasche Roten im Rucksack; die zwei Marschhalte mit Stärkung taten gut.  

Unterkunft und Nachtessen waren sehr gut und auch mit der netten Bedienung verstanden wir uns auf Anhieb; das galt auch für das reichhaltige Morgenessen. 

Auch Sursee ist ein sehenswertes Städtchen 

Beim vor etlichen Jahren angelegten Vorzeige-Rebberg Mariazell erwartete uns der versierte Hobby-Stadtführer Otti Bühler. Der Rebberg mit alten, meist pilzresistenten Sorten wird von den Mitgliedern des Rebbergvereins mustergültig gepflegt. Otti führte uns durch die Strassen und Gassen seiner Heimatstadt und wusste viele Episödeli aus seiner Jugend und aus früheren Zeiten. Der Platz auf dem „Pranger“ an der Ecke des ehemaligen Rathauses war mangels Uebeltätern leer, doch alle von uns verhielten sich mustergültig, er blieb leer. Das Gschnätzlete mit Rösti samt Gemüse mundete allen und Otti schilderte uns den alten Brauch um den traditionellen „Gansabhauet“. Einmal hieb er der Gans (sie war schon vorher tot) trotz verbundenen Augen mit einem kräftigen Schlag den Kopf ab und wurde dann als König gefeiert. 

Der Besuch in der Destillerie Willisau war sehr interessant. Dort werden jedes Jahr etwa 8 Millionen Liter „gebrannte Wässerchen“ produziert und umgesetzt. Die Alkoholsteuer dafür macht schöne 50 Millionen Schweizer Franken aus; tut der AHV gut! Nach dem Degustieren von Hugo, Leo, Lisi, Swiss Wodka, etc posteten viel noch ein „Drachenwässerli“. 

Auf der Heimfahrt zeigte uns Presi Hans seinen ehemals langen Schulweg zum abgelegenen Hof „Guetischwand“, welchen jetzt sein ältester Bruder bewirtschaftet. Ja, der Schulweg war sehr lang, doch die Gegend rund um den Napf auch heimelig und schön. 

Beim Zvierihalt im Aussichtsrestaurant oberhalb Root tankten wir unsere Batterien nochmals auf und fuhren dann ohne Stau oder Zwischenfall zurück nach Wilchingen. 

Die Krise von Erich am Ziel war Gott sei Dank bald wieder vorbei. Ganz herzlichen Dank an Chauffeur Erich und Organisator und Reiseleiter Oskar! (e.g.)

 

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www.maennerchor-wilchingen.ch

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